Neu:   Patenschaften im Elisabethstift:

 

Wir bringen Menschen, die Zeit haben,
mit Kindern, die Kontakt suchen,
zusammen!

 

Bei uns gibt es verschiedene Möglichkeiten für Patenschaften:

 

Hier finden Sie Informationen zu folgenden Themen

 


 

Paten für einzelne Kinder und Jugendliche

 

Sie haben Zeit und möchten diese regelmäßig mit einem einzelnen Kind oder Jugendlichen - vielleicht auch mit Geschwistern - verbringen, die im Elisabethstift leben.

Die Gestaltung der gemeinsamen Zeit wird am Bedarf des Kindes orientiert und geschieht in Absprache mit den Pädagogen. Beispiele dafür sind: gemeinsames Spiel, Hilfe bei den Hausaufgaben, Ausflüge, Begleitung bei Wegen (z.B. zum Arzt).

Der Kontakt von Pate und Kind wird langsam aufgebaut und zu Beginn von Pädagogen begleitet.

Je nach Entwicklung der Beziehung und Ihren Möglichkeiten sind später auch Besuche bei Ihnen und ggf. auch Übernachtungen möglich.

Die Patenschaft wird auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, kann aber jederzeit auf beiderseitigen Wunsch verlängert wrden.

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Paten für Wohngruppen aus dem Elisabethstift

Sie haben Zeit und verbringen diese gern regelmäßig in einer Wohngruppe des Elisabethstifts.

Hier unterstützen Sie die Pädagogen im Alltag, z.B. in dem Sie mit einigen Kindern spielen, während andere die Hausaufgaben erledigen, oder in dem Sie ein Kind zum Verein begleiten. Sie können auch an gemeinsamen Unternehmungen der Gruppe teilnehmen, z.B. an Ausflügen.

Auch hier stehen Sie in direktem Kontakt mit den Kindern. Die konkreten Anliegen und Aufgaben werden mit Ihnen und den Gruppenpädagogen vereinbart.

 

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Aktionspatenschaften

Sie haben ein Hobby, bestimmte Stärken oder Fähigkeiten, die Sie gern ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

Das kann handwerkliches Geschick sein, so dass Sie in der einen oder anderen Gruppe bei Reparaturen, Renovierungen etc. helfen können - oder Sie kochen gern und gut und würden gern einen kleinen Kochkurs für Kinder oder Jugendliche bei uns anbieten. Vielleicht haben Sie Erfahrungen beim Reparieren von Fahrrädern - oder lesen gern vor.

Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Erzählen Sie uns von Ihren Ideen und wir setzen es dann gemeinsam um!

 

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Finanzielle Unterstützung im Patenschaftsfond

Sie haben zwar keine Zeit zur Verfügung, möchten sich aber trotzdem gern regelmäßig und verbindlich für ein Kind, ein Projekt oder unser Elisabethstift insgesamt engagieren.

Deshalb haben wir die Idee des Patenschaftsfonds entwickelt!

Sie zahlen einmalig oder regelmäßig eine Summe in diesen Fond ein - und wir sichern Ihnen zu, dass damit ein einzelnes Kind aus dem Elisabethstift unterstützt wird - z.B. können wir daraus eine bestimmte Therapie, die von der Kasse nicht übernommen wird, finanzieren - oder eine Klassenreise, eine Vereinsmitgliedschaft, Anschaffungen für die erste Wohnung oder auch Schulgeld für eine spezielle Förderschule.

Selbstverständlich erhalten Sie darüber Spendenbescheinigungen, die Sie steuerlich absetzen können. Auf Wunsch erhalten Sie auch regelmäßige Informationen über die Entwicklung des Kindes oder des Projektes.

Wichtig ist jedoch, dass Sie bei Überweisung das Stichwort 'Patenschaftsfond' angeben.

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Unser Ziel und die Zielgruppe der Kinder

Wir möchten Kinder und Jugendliche aus dem Elisabethstift nachhaltig fördern, in dem wir sie mit Menschen in Kontakt bringen, die sich in unterschiedlicher Weise für die Kinder und Jugendlichen engagieren wollen. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau einer verlässlichen Beziehung von einzelnen Kindern oder Jugendlichen oder von einer (Wohn-)gruppe zu einem Paten und ggf. dessen Familie. Dabei ist es uns wichtig, uns an dem Bedarf des Kindes zu orientieren und wenn möglich die Familie mit einzubeziehen. Es können aber auch allgemein kreative Angebote zur Freizeitgestaltung oder für handwerkliche Unterstützung oder rein finanzielle Patenschaften vermittelt werden.

Im Elisabethstift leben Kinder und Jugendliche jeden Alters in verschiedensten Wohnformen. Die Ursachen für den Aufenthalt bei uns sind sehr unterschiedlich. Meistens sind die Familien in eine Krise geraten und konnten die Versogung und Erziehung der Kinder nicht mehr gewährleisten. Gemeinsam mit dem Jugendamt wird ganz individuell die Hilfeform und auch die Dauer der Unterbringung vereinbart. Manche Kinder haben regelmäßig Kontakt zu ihren Eltern, andere sporadisch und wieder andere leider gar nicht. Der Bedarf an Unterstützung - und auch die Bereitschaft für eine Patenschaft - ist bei den Kindern und auch bei den Eltern sehr unterschiedlich. Deshalb ist es uns wichtig, zuerst zu fragen: was braucht dieses Kind - und kann die Vermittlung einer Patenschaft sinnvoll sein. Dann setzen wir uns mit potentiellen Paten zusammen und klären alles Weitere.

Viele der Kinder aus dem Elisabethstift haben in ihrem Leben Beziehungsabbrüche verarbeiten müssen. Sie müssen einen Umgang damit finden, dass sie ihre Eltern nicht mehr täglich sehen, sie müssen sich auf mehrere Erzieher einstellen, sie leben größtenteils mit fremden Kindern zusammen - das stellt hohe Anforderungen an die Kinder. Oft sind sie enttäuscht worden, weil Kinder, mit denen sie sich angefreundet haben, entlassen wurden, weil Erzieher gewechselt haben oder die Eltern zwar Besuche versprochen, aber nicht eingehalten haben. Das wollen wir natürlich beim Beziehungsaufbau zu einem Paten möglichst vermeiden.

Bei der Patenschaftsvermittlung handelt es sich um Kinder, die längerfristig im Elisabethstift leben, die selbst Interesse an einer Patenschaft haben, wo die Eltern einverstanden sind und wo die betreuenden Pädagogen den Eindruck haben, dass eine Patenschaft hilfreich und sinnvoll sein kann.

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Voraussetzungen

Der Bedarf des Kindes ist vorhanden.

Das Kind ist motiviert und hat Interesse an einer Patenschaft

Das Einverständnis der Eltern bzw. der Sorgeberechtigten liegt vor. Wenn die Eltern in einer Patenschaft eine Konkurrenz sehen, ist es erfahrungsgemäß für das Kind sehr schwer, sich auf eine Beziehung einzulassen. Das wollen wir vermeiden. Wir arbeiten stattdessen mit den Eltern, um ihnen den Konkurrenzdruck zu nehmen.

Die Pädagogen der Gruppe haben die Bereitschaft und die Ressourcen, um die Anbahnung der Patenschaft zu begleiten.

Der Pate ist geeignet, d.h.

  • er ist volljährig
  • es liegt ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vor
  • das Konzept und die Regeln vom Elisabethstift werden anerkannt
  • es liegt eine positive Einschätzung nach dem Kennlern-Gespräch vor
  • er hat Kenntnisse in 1. Hilfe
  • er hat an der internen Patenschaftsschulung teilgenommen
  • er zeigt die Bereitschaft zur Begleitung und Reflektion
  • er hat Erfahrungen im Umgang mit Kindern
  • er unterschreibt einen Ehrenamtsvertrag

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Ablauf

Wenn Sie Interesse an einer der o.g. Patenschaften haben, dann nehmen Sie bitte zuerst Kontakt zu der Koordinatorin, Frau Haase, auf.

Im telefonischen Gespräch oder im Mailkontakt können Sie Ihre Vorstellungen erläutern. Außerdem können erste Fragen zum Konzept geklärt werden. Dann wird ein persönliches Gespräch zum Kennen lernen mit der Koordinatorin vereinbart. Dies betrifft jedoch nicht die finanzielle Patenschaft. Hier kann alles Weitere auch per Telefon geklärt werden.

In Kennlern-Gespräch wird es um Ihre Motivation, um Ihre Vorstellungen und Wünsche gehen. Sie erhalten einen Einblick in unsere Arbeit und Informationen zum Ablauf. Die Voraussetzungen werden detailliert besprochen und organisatorische Fragen / Rahmen der Patenschaft geklärt. Außerdem wird der Ehrenamtsvertrag vorgestellt.

Bei positiver Einschätzung der Koordinatorin werden Sie zur Teilnahme an der Patenschaftsschulung eingeladen. In dieser Schulung wollen wir Ihnen unser pädagogisches Konzept vorstellen und Ihre Fragen besprechen. Auch die Regeln einer Patenschaft (Aufsichtspflicht, Datenschutz,etc.) sowie das Verhalten in Krisensituationen werden thematisiert. Die Schulung beinhaltet eine gemeinsame Mahlzeit zum Kennen lernen und Austausch und dauert ca 6-7 Stunden.

Parallel dazu wird in den Gruppen des Elisabethstifts Ihr Patenschaftsangebot vorgestellt. Gemeinsam mit Ihnen und der Koordinatorin findet dann ein Gespräch mit den Pädagogen des Kindes statt, bei dem Sie ausführliche Informationen erhalten. Dabei wird dann auch die Kontaktanbahnung individuell besprochen.

Während der Patenschaft gibt es regelmäßige Angebote zu feedback-Gesprächen, in denen mit Ihnen konkrete Fragen besprochen werden können: eins nach 3 Monaten, eins nach 6 Monaten und eins nach einem Jahr. Außerdem können Sie jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen und Probleme, Fragen, Sorgen etc. ansprechen.

Das Ende der Patenschaft wird zu Beginn mit Ihnen gemeinsam festgelegt. Dadurch gibt es einen klaren Zeitpunkt, an dem Bilanz gezogen wird. Bei Interesse kann die Patenschaft natürlich auch länger fortgesetzt werden. Selbstverständlich kann eine Patenschaft auch vorab beendet werden. Hierbei ist es uns jedoch wichtig, gemeinsam mit allen Beteiligten die Ursachen zu klären und ein Einvernehmen über das Ende zu erzielen.

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FAQ's - häufig gestellte Fragen

Was ist, wenn ich mit dem Kind nicht klar komme?

Natürlich kann es immer sein, dass die 'Chemie' untereinander nicht stimmt. Das können - und müssen - Sie bitte offen ansprechen. Wir versuchen dann, gemeinsam mit Ihnen und/oder mit dem Kind den Grund heraus zu finden und Lösungen zu suchen. Vielleicht hilft ein Treffen mit vertrauten Pädagogen, vielleicht hilft ein pädagogisches Fachgespräch, vielleicht eine Supervision. Manchmal hilft aber auch gar nichts - und wir brechen die Patenschaft ab und versuchen es neu.

Wenn ich mit einem Kind allein unterwegs bin, ist dann im Notfall jemand aus dem Elisabethstift zu erreichen?

Ja. Sie erhalten die Telefon-Nummern der Gruppenpädagogen, die rund um die Uhr zu erreichen sind. Sollte etwas Unvorhergesehenes passieren, kann das Kind auch jederzeit von den Pädagogen abgeholt werden.

Gibt es eine Aufwandsentschädigung für den Paten?

Normalerweise ist das Patenschaftsamt ein Ehrenamt und geschieht unentgeltlich. Aufwandsentschädigungen wie z.B. Fahrgeld für Ausflüge oder Material für o.g. Aktionspatenschaften etc. müssen vorab individuell vereinbart werden.

Kann ich das Kind in meinem Privatwagen fahren?

Ja. Die Kinder sind automatisch über Ihre Haftpflichtversicherung versichert. Sie müssen eine Regelung unterschreiben, dass Sie im Besitz des Führerscheins sind und die Kinder ordnungsgemäß für die Fahrt sichern (Kindersitze, Anschnallpflicht). Wenn Sie einen Ehrenamtsvertrag mit dem Elisabethstift unterschreiben, können Sie Fahrten mit dem Privat-PKW als Dienstfahrt anmelden. Dazu müssen sie eine Regelung des Elisabethstifts unterschreiben. Es werden Ihnen keine Fahrtkosten erstattet, aber im Fall eines Unfalls ist Ihr Auto über das Elisabethstift mit versichert.

Was passiert mit meinen Daten?

Ihre Kontaktdaten werden im Elisabethstift hinterlegt. Nach Ablauf der Patenschaft können Sie die Löschung der Daten veranlassen. Bei Interesse können Sie regelmäßig Freundesbriefe (ca 3 x jährlich) erhalten. In der Regel werden die Daten nicht an die Eltern oder an andere Personen rausgegeben, es sei denn nach individueller Vereinbarung und auf eigenen Wunsch.

Gibt es einen Austausch mit anderen Paten?

Grundsätzlich finden wir die Idee gut - und langfristig haben wir das auch geplant - aber zu Beginn wollen wir erst einmal unser Konzept umsetzen und einzelne Patenschaften anbahnen. Je nach dem, wie es dann läuft, laden wir  dann auch zu solchen Veranstaltungen ein.

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Kontakt

Bitte wenden Sie sich an Frau Sandra Haase, die die Koordination der Patenschaften übernimmt.

Telefon: 01578 - 90 71 55 6

E-Mail:ehrenamt(at)elisabethstift-berlin.de