Weihnachtsgruß 2023

Lieber Leser, Liebe Leserin, 

Ein Freund des Elisabethstifts stellte uns 2020 einen Text zur Verfügung, welchen wir für dieses Jahr umgeschrieben haben und mit dem wir Ihnen für Ihre Begleitung in 2023 danken und Sie für 2024 segnen wollen: 

Bei den Kindern steigt die Aufregung – bald ist Weihnachten,
nur noch ein paar mal schlafen, dann ist Weihnachten.
Heute ist Weihnachten anders – sicherlich etwas Besonderes –
weil 2023 besonders ist.

Viele Katastrophen bewegen uns womöglich persönlich, als Einrichtung oder Gesellschaft.

Wenn es Abend wird und die Dunkelheit sich über das Land legt,
verliert das Vordergründige Kontur und Farbe,
etwas weiter entfernt umhüllt Nebel diffus die Landschaft
nur die Verästelungen der Natur heben sich deutlich vom Abendhimmel ab.

Am Ende eines Tages, wenn wir zur Ruhe kommen und es dunkel wird um uns,
verliert das Vordergründige Kontur und Farbe,
was uns nicht so nahe ist, verliert sich im Nebel der Bedeutungslosigkeit,
aber wir spüren umso deutlicher, was wesentlich und wichtig für uns ist.

Krieg und Katastrophen haben sehr viel Angst, finanzielle Nöte, Krankheit und Tod gebracht.
Durch die Krisen wurden aber auch der Blick für das Wesentliche geschärft.
Wir haben erlebt, was – wirklich wichtig ist:
Die Demut vor dem Leben und der Zusammenhalt untereinander.

Und mitten in dieser für uns alle schwierigen Zeit geschieht Weihnachten dort,
wo Menschen in der Dunkelheit des Lebens die Hoffnung nicht verlieren,
sich gegenseitig beistehen und helfen
und dem wirklich Wesentlichen in ihrem Leben Raum geben.

Frei weiterentwickelt nach den Worten von Wolfgang Sieberer

Ich glaube, dass dieses Wesentliche sich in Gott finden lässt, der als Kind ganz klein und verletzlich in diese dunkle Welt kam, um uns in dieser Kälte Licht, Hoffnung und Beziehung zu bringen. Danke, dass Sie 2023 an unserer Seite standen und wir gemeinsam etwas für die Kinder, Jugendlichen und Familien des Elisabethstifts bewegen konnten.

Wie Sie wissen, glaube ich an Gott und in umkämpften Momenten steht natürlich schnell die Frage im Raum, wo Gott ist. Die Fragen nach dem warum lassen sich nicht oder zumindest nicht leicht beantworten und ich persönlich bin sehr froh und dankbar, dass wir darin nicht allein gelassen sind, sondern wir uns eben an diesen Gott wenden können:

mit allen Fragen, Zweifeln, Klagen, Vorwürfen und gleichzeitig auch mit der Bitte um Hilfe, Trost, Frieden und Geborgenheit.

Ich möchte Ihnen Mut machen, dieses Angebot Gottes, anzunehmen. In der Bibel heißt es (in Jesaja 43,13):

Denn ich bin der HERR, dein Gott,
der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht:
Fürchte dich nicht, ich helfe dir!

Gott kann. Und darauf vertrauen wir. Trotz allem.

Diesen Trost, dieses Versprechen und diese Hoffnung wollen wir Ihnen für 2024 zusprechen!

Herzliche Grüße

Birte Timnik - im Namen des Elisabethstifts

 

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Dieses Jahr wollen wir etwas Neues probieren – und einen digitalen Weihnachtsgruß versenden.

Sie bevorzugen diese Variante? Sie vermissen den persönlichen postalischen Gruß? Lassen Sie uns gerne wissen, was Sie denken:  

info@elisabethstft-berlin.de